Quaddeln
Die Quaddel ist eine Erscheinung auf der Haut, für die es verschiedene Auslöser geben kann (glaubt man dem Online-Bericht zu Quaddeln von Spiegel.de dann leiden in zivilisierten Länder jeder 10 darunter). Die Quaddel zeichnet sich dadurch aus, dass es sich um eine leichte Erhebung der Haut handelt, die allerdings örtlich deutlich begrenzt ist. Diese Erhebung ist durch eine vermehrte Einlagerung von Wasser in der oberen Hautschicht bedingt. Häufig ist die Quaddel heller als die umgebende Haut und zudem von einem rötlich, entzündlich wirkenden Hof umgeben.
Auslöser für Quaddeln
Klassiker für die Bildung von Quaddeln, die jeder kennt, sind der Wespenstich oder die Berührung der Brennnessel. Schon an diesen beiden Beispielen erkennt man, dass es sich bei Quaddeln häufig um eine allergische Reaktion der Haut handelt. Infolge der Histamine, die dabei gebildet werden, treten Quaddeln auf der Haut auf. Ursache für die Quaddeln können also allergene Stoffe sein, wie auch Hautärzte berichten. Dazu gehören Lebensmittel genauso wie Medikamente. Aber auch als Reaktion auf Insektenstiche wie durch Wespen, Mücken, Zecken oder auch Wanzen können Quaddeln auftreten. Die vermutlich unangenehmste Form der Quaddelbildung ist die Nesselsucht, denn sie wird häufig nicht sofort als solche erkannt. Innerhalb kürzester Zeit bilden sich am ganzen Körper Quaddeln. Davon betroffen sind alle Hautpartien von der Schulter bis zu den Unterschenkeln. Häufig tritt die Nesselsucht oder Urtikaria akut auf infolge von einer erhöhten Histaminproduktion. Die Bildung von Histamin wird dabei durch äußere Einflüsse oder aber auch Stress verursacht.
Behandlung von Quaddeln
Nur ein Hautarzt kann die Ursache für die Quaddeln genau bestimmen. Häufig nehmen die Betroffenen Antihistamine ein, um die Histaminproduktion einzuschränken. Kratzen sollte tunlichst vermieden werden. Das Kühlen hingegen wird häufig als lindernd empfunden.