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Wissenswertes über Haare, Haarausfall, Eigenhaartransplantation

  • Juli 19, 2011 2:47 pm

Ob man es glauben mag oder nicht – auf jedem Kopf befinden sich durchschnittlich über 120.000 Haare. Wären es Menschen, könnte man schon von einer Großstadt sprechen! Deshalb ist auch ein Verlust von bis zu hundert Haaren täglich ganz normal, und erst, wenn es mehr werden, kann man es als Haarausfall bezeichnen.

Jedes Haar wächst ganz für sich allein aus einer Wurzel, die es nährt. Die Phase des Wachstums dauert meist etwa sechs Jahre lang. Über 90 Prozent der Haare befinden sich in dieser als Anagenphase bezeichneten Situation. Danach folgen einige Monate der Ruhe, wenn die sogenannte Telogenphase stattfindet. Und im Anschluss daran fällt das Haar aus, um Platz zu machen für den Nachfolger.

Haarausfall

Auch wenn das Ergebnis letztlich immer aus mehr oder weniger lichten Stellen auf dem Kopf besteht, können die Ursachen doch völlig unterschiedlich sein. So sind manchmal Krankheiten der Auslöser und bei anderen Fällen Einflüsse der Umwelt Gründe für Haarverlust/Haarausfall. Sehr oft handelt es sich um erblich bedingten Haarverlust. Da man dies selbst schlecht diagnostizieren kann, bringt es nichts, blind Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zuerst muss ein Hautarzt besucht werden, der die Gründe benennen und die geeignete Therapie einleiten kann. Oft kann so der Ausfall gestoppt und das Wachstum wieder angeregt werden. Doch auch wenn der Hautarzt bei genetisch bedingtem Haarausfall machtlos erscheint, gibt es Möglichkeiten, neues Haar zu gewinnen.

Eigenhaartransplantation

Eine Besonderheit des genetisch verursachten Haarausfalles ist, dass die Haarwurzeln des Haarkranzes nicht betroffen sind und lebenslang weiter Haare produzieren. Deshalb greift man heute zu der Methode, dort Wurzeln (=Follikel) zu entnehmen und operativ an die Stellen auf dem Kopf zu versetzen, wo nichts mehr wachsen möchte, halt eben auch Haartransplantation genannt. Das ist zwar ein komplizierter mikrochirurgischer Eingriff, doch wenn er von einem Spezialisten durchgeführt wird, ist er völlig unproblematisch und werden ästhetisch hervorragende Resultate erzielt. Es kann dann kaum noch von “normalen” Haar unterschieden werden.

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